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Mittwoch, 18. Februar 2015

Coface bietet nun auch Schutz vor Insolvenzanfechtung an. 

Wir wurden wie folgt informiert:

Anfechtungsabsicherung




Kommende Woche steht unseren gemeinsamen Kunden ein Modul für die zusätzliche Absicherung angefochtener Forderungen zur Verfügung. Dieses Zusatzmodul kann optional sowohl in klassische WKV und AKV Verträge, als auch im Globalliance Contract (GAC) eingeschlossen werden.
 
Der zusätzlich wählbare Deckungsschutz pro Versicherungsjahr ist in Stufen von € 250.000 bis € 3.000.000 wählbar. Die Prämie ist abhängig von der gewählten Zusatz-Versicherungssumme sowie der Unternehmensgröße. Sie wird als Festprämie pro Versicherungsjahr mit separater Vertrags-Unternummer im Voraus berechnet. Diese Festprämie (je nach Deckungsumfang ab € 2.370) fällt zusätzlich zur vertraglichen Mindestprämie an.
 
Unser Zusatzschutz gilt pro Jahr für einen oder mehrere Schäden insgesamt bis zum gewählten Höchstbetrag. In der Deckung enthalten ist die Einhaftung, sofern während der Vertragslaufzeit der Zusatzdeckung vor Vertragsbeginn geleistete Zahlungen angefochten werden, bis zu einem Drittel der gewählten Gesamtdeckungssumme. Dies gilt für alle Versicherungsnehmer und sogar für Neuverträge.
Für neue Versicherungsnehmer (die bis zu drei Jahre Coface-Kunde sind) beträgt die Einhaftungszeit drei Jahre. Für unsere gemeinsamen Kunden, die schon länger als drei Jahre treue Coface-Kunden sind, haften wir entsprechend der Dauer der Vertragsbeziehung, längstens jedoch 10 Jahre zurück. Langjährige Kunden erhalten damit einen Coface-Treuebonus.
 
Die zusätzliche Anfechtungsabsicherung gilt bei Insolvenz und findet Anwendung auf Debitoren mit Sitz in der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen, Kanada sowie den USA, soweit das jeweilige Land in den Versicherungsvertrag eingeschlossen ist.
 
Grundsätzliche Voraussetzung für eine Entschädigung aus der Zusatzdeckung ist, dass bei Einschluss des Moduls bzw. bei Vertragsbeginn (Neuvertrag) für die betroffenen Debitoren eine gültige Deckung besteht. Bei Beendigung des ergänzenden Versicherungsschutzes bleiben bis dahin entstandene und zu den Bedingungen des jeweiligen Vertrages versicherte Forderungen weiterhin zu den Bedingungen und im Rahmen dieses ergänzenden Versicherungsschutzes versichert (Aushaftung).
 
Weitere Informationen sowie die entsprechenden Dokumente stellen wir Ihnen kurzfristig zur Verfügung.



Samstag, 7. Februar 2015

Mittwoch, 4. Februar 2015

R+V-Profi Police WKV plus
Zusatzdeckung gegen Forderungsausfälle aus Insolvenzanfechtungen


"R+V informiert uns wie folgt":

Im Falle einer Insolvenz können Insolvenzverwalter Zahlungen, die bis zu zehn Jahre vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom insolventen Unternehmen geleistet wurden, anfechten und zurückfordern. Dafür reicht es schon aus, dass Ihr Klient mit seinem Vertragspartner in der Vergangenheit Ratenzahlungsvereinbarungen geschlossen hat.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat seine Rechtsprechung zur Kenntnis des Gläubigers von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners verschärft!

R+V schützt das Vermögen Ihrer Klienten in der Zukunft UND in der Vergangenheit Sie haben Ihren Klienten zum Abschluss einer R+V-Profi Police WKV plus geraten, um sie vor Forderungsausfällen und den damit verbundenen finanziellen Folgen zu schützen.

Doch wie sicher ist es, vor den sich verändernden rechtlichen Rahmenbedingungen, dass Ihre Klienten bereits verbuchte Einnahmen auch tatsächlich behalten und investieren können?

Geschützt im Rahmen der vereinbarten Versicherungssummen ist Ihr Klient nur, wenn er bereits seit zehn Jahren durch eine ForderungsausfallVersicherung abgesichert ist.

Da die Versicherungssummen oft zu niedrig sind, um offene Posten und die Forderungen aus einer Insolvenzanfechtung abzudecken, ist der Versicherungsschutz in der Regel nicht ausreichend.

Auch bei neuen Klienten, die eine Forderungsausfall-Versicherung abschließen wollen, besteht Handlungsbedarf. R+V hat auf die aktuellen richterlichen Entscheidungen reagiert und die Leistungen der R+V-Profi Police WKV plus mit Blick auf die zehnjährige Rückdeckung optimiert. Das bedeutet Sicherheit für Klienten undVertriebspartner in Zukunft und Vergangenheit.

Neu und noch besser:
Die R+V-Profi Police WKV plus mit Erhöhung des Versicherungsschutzes und zehnjähriger Rückdeckung bei Insolvenzanfechtung.Mit der neuen Klausel zur Zusatzdeckung bei Insolvenzanfechtungen hat Ihr Klient die Möglichkeit, das Risiko von Rückforderungen gegen Mehrbeitrag abzusichern und den Versicherungsschutz signifikant zu erweitern.


Quelle: R+V

"Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema"

Montag, 2. Februar 2015

Coface Country Risk 2015: Risiken bleiben


Coface ist vorsichtig optimistisch in der Einschätzung von Risiken für die Unternehmen: Die Weltwirtschaft erholt sich langsam, aber Probleme in China. Weniger kraftvoll als vor der Krise 2008 legt das globale Wachstum leicht zu: voraussichtlich um 3,1 Prozent 2015 nach 2,8 Prozent 2014 und 2,7 Prozent 2013. Sowohl für die Industrienationen als auch die Emerging Markets wird eine leichte Verbesserung erwartet, für die entwickelten Länder von 1,7 im Vorjahr auf 2,1 Prozent 2015, für die aufstrebenden Länder von 4,2 auf 4,3 Prozent Wachstum.

In den USA basiert ein starkes Wachstum (2,9 Prozent 2015) auf einer robusten Inlandsnachfrage und dem Wiedererstarken der Industrie. Unternehmen profitieren an mehreren Stellen von geringeren Produktionskosten. Lediglich die Stahlbranche ist in Nordamerika in der Risikokategorie „hoch“. Dagegen sind Chemie, Textil, Transport und Automobil in der besten Coface-Risikostufe „moderat“.

In Europa entspannt sich die wirtschaftliche Lage indessen langsamer. In der Eurozone dürfte das Wachstum in diesem Jahr 1,2 Prozent betragen nach 0,8 Prozent 2014 und minus 0,4 Prozent 2013. Nach den jüngsten Heraufstufungen von Spanien, Deutschland und Österreich in der Länderbewertung verkündet Coface eine weitere Verbesserung: Portugal wird in der Stufe B mit positivem Ausblick versehen. Das Land macht sich allmählich vom Rettungsprogramm frei und erwartet 1,2 Prozent Wachstum in diesem Jahr. Die finanzielle Situation der Unternehmen verbessert sich schrittweise: Die Gewinne erholen sich und die Insolvenzen gehen zurück.

In Frankreich und auch in Italien sind Verbesserungen in der Finanzkraft der Unternehmen erkennbar. So erwartet Coface für die französischen Unternehmen bis Ende 2015 einen Anstieg der Gewinne. Allerdings dürften die Unternehmen bei Investitionsentscheidungen vorsichtig bleiben, nicht zuletzt wegen der aktuellen Lowflation mit schwachem Wachstum und niedriger Inflation sowie den politischen Risiken in der Eurozone.

Während ihr Wachstum alles in allem stark bleibt, haben viele aufstrebende Länder mit der Rückkehr altbekannter Probleme zu kämpfen: Abfluss von Kapital und wiederkehrende Schwankungen der Wechselkurse. Die Kombination aus einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung, steigender privater Verschuldung und wiederholten Abwertungen veranlasste Coface dazu, einige Länderbewertungen nach unten zu korrigieren. Zu den jüngsten Abstufungen gehören die der Türkei in B bei einer Wachstumsprognose von 3,5 Prozent 2015 und die Russlands in C bei einem erwarteten Rückgang der Wirtschaftsleistung um 3 Prozent 2015. Dabei ist zu beachten, dass trotz der Tatsache, dass Unternehmensrisiken steigen, systemischen Krisen in den Emerging Markets nicht mehr die Regel sind.

Einige Länder hoben sich mit einer positiven Entwicklung ab. Vietnam, dessen Länderbewertung in C nun auf die positive Watchlist gesetzt wurde, hat es trotz eines schwierigen Geschäftsumfelds geschafft, seine Währung zu stabilisieren, die Qualität der Produkte zu steigern – das zeigt sich etwa im Export elektronischer Produkte – und ausländische Investitionen anzuziehen, vor allem aus Korea. Auch die Länderbewertung Sri Lankas hat Coface angehoben: von C auf B. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 2009 wächst die Wirtschaft kräftig und stabil und das Haushaltsdefizit wurde reduziert.



Quelle: http://www.coface.de/News-Publikationen-Events/News/Country-Risk-2015-Risiken-bleiben