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Freitag, 30. November 2012

 

Deutschland droht eine Pleitewelle

Schlecker, Neckermann sowie Werften und Solarfirmen – große Traditionsbetriebe rutschten in die Insolvenz. Die Schäden gehen in die Milliarden. Experten warnen nun: Nächstes Jahr wird die Zahl der Firmenpleiten steigen. 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/zahl-der-insolvenzen-deutschland-droht-eine-pleitewelle/7456892.html 

Dienstag, 27. November 2012
































































Aus Score wird DRA, aus RWE wird WAP – wichtige  Änderungen in der Risikobewertung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ab heute, 26. November 2012, steht unseren gemeinsamen Kunden eine neue Version des "Cofanet" zur Verfügung.

Mit diesem technischen Release wird auch das Konzept und die Terminologie der Risikobewertung optimiert:

Aus der Bezeichnung „@rating Score“ wird „Debtor Risk Assessment“, kurz „DRA“.

Die Coface-Unternehmensbewertung Debtor Risk Assessment bewertet die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. DRA berücksichtigt verschiedene Risikofaktoren wie finanzielle Stärke, Ertragskraft, Zahlungsfähigkeit, Umfeldfaktoren und Unternehmensmanagement.

Die DRA-Skala erstreckt sich von 0 (Insolvenz) bis 10 (bestmögliche Bewertung).


Aus dem Begriff „Risk Weighted Exposure (RWE)“ wird „Weighted Assessment of Portfolio“, abgekürzt mit „WAP“.

Die Coface-Portfoliobewertung Weighted Assessment of Portfolio bewertet das durchschnittliche Risiko eines Abnehmer-Portfolios. Dies wird anhand der DRA-Werte der einzelnen Abnehmer im Portfolio berechnet. Die einzelnen DRA der Abnehmer werden dabei mit den jeweiligen Deckungszusagen (Kreditlimite) gewichtet.

Die WAP-Skala ist identisch mit der DRA-Skala, reicht also von 0 bis 10.

WAP ist sehr gut geeignet, um die Veränderungen des Risikoportfolios eines Coface-Kunden zu beobachten. Der WAP-Wert wird im Cofanet graphisch anhand einer Farbscala (0 = rot, über gelb bis hin zu 10 = grün) dargestellt, was eine schnellere und einfachere Bewertung des Portfolios ermöglicht.


Auch die Begrifflichkeit „Länderrating“ wurde ersetzt und lautet jetzt „Country Risk Assessment (CRA)“

Die Coface-Länderbewertung Country Risk Assessment drückt das durchschnittliche Risiko der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen in einem Land aus. Die Bewertung stützt sich auf ökonomische, finanzielle und politische Daten. Berücksichtigt wird zusätzlich die Erfahrung der Coface in zwei weiteren Schwerpunkten: Zahlungserfahrungen mit Unternehmen im Land und Bewertung des Geschäftsumfeldes.

Die Skala der Länderbewertung reicht von A1, A2, A3, A4 über B und C bis D.

Aktuelle Länderbewertungen können jederzeit über unsere Homepage www.coface.de, Quicklink „Länderbewertungen“, abgerufen werden.


All diese Indikatoren werden von Coface erstellt, um den Versicherungsnehmern und Kunden bei der Einschätzung und Überwachung ihrer Risiken zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Coface Deutschland
Niederlassung der Coface S.A.

Samstag, 24. November 2012

Der tiefe Fall der Alemannia Aachen

Der Aachener Traditionsverein am Tivoli hat Insolvenz angemeldet. 4,5 Millionen Euro fehlen. Bis zum Saisonende werden es zwölf Millionen Euro sein. Auch andere Fußballvereine haben große Schulden.

Leere Kassen am Tivoli - der Traditionsverein Alemannia Aachen musste Insolvenz anmelden



http://www.welt.de/regionales/koeln/article111439665/Der-tiefe-Fall-der-Alemannia-Aachen.html

Mittwoch, 21. November 2012

 
Ernst & Young

Zahl der Unternehmens-Insolvenzen steigt

Restrukturierungsbarometer 2012 Insolvenz-Experten erwarten für 2013 mehr Unternehmensinsolvenzen / Schifffahrt und Automobilindustrie besonders gefährdet / Unternehmer beginnen oft zu spät mit Restrukturierung / Banken verlangen mehr Sicherheiten / Neues Insolvenzplanverfahren verbessert Chancen auf Neuanfang

 

http://www.ey.com/DE/de/Newsroom/News-releases/20121109-Zahl-der-Unternehmens-Insolvenzen-steigt 
 Eine Ausgabe der "Financial Times Deutschland"

Gruner + Jahr gibt Wirtschaftstitel auf

Die "Financial Times Deutschland" soll eingestellt, "Impulse" und "Börse Online" sollen verkauft werden: Der Vorstand von Gruner + Jahr will sich von drei Titeln trennen.
  
http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/gruner-jahr-wirtschaftsmedien-einstellung-verkauf

Dienstag, 13. November 2012


Ein Traditionsblatt steht vor dem Aus: Die "Frankfurter Rundschau" hat nach SPIEGEL-Informationen Insolvenz angemeldet. Die Angestellten sollen am Nachmittag bei einer Betriebsversammlung informiert werden.

 Kiosk in Frankfurt-Sachsenhausen: "Frankfurter Rundschau" vor dem Ende?


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/frankfurter-rundschau-qualitaetszeitung-meldet-insolvenz-an-a-866984.html

Hein Gericke: Sanierungsplan eingereicht

Gläubiger stimmen vor Weihnachten ab


Hein Gericke stellte am 30. Juli 2012 einen Antrag auf ein eigenständiges Sanierungsverfahren (Schutzschirmverfahren) beim zuständigen Amtsgericht in Düsseldorf. Das Unternehmen kündigte damals an, bis Anfang November 2012 einen Sanierungsplan vorzulegen. Diesem Anspruch ist das Management nun nachgekommen und reichte einige Tage vor Ablauf der gerichtlich eingeräumten Frist den entsprechenden Sanierungsplan zur Restrukturierung des Unternehmens beim Amtsgericht Düsseldorf ein.



Hein Gericke hat fristgerecht beim Amtsgericht Düsseldorf einen Sanierungsplan vorgelegt.

Lesen sie mehr unter:

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/motorradmarkt/articles/384565/
DELCREDERE NV: JAHRESABSCHLUSS 2011

Delcredere NV erzielt 2011 den höchsten Umsatz seit seiner Gründung


Analyse der Kennzahlen: Der Umsatz steigt um 10% auf 95 Millionen Euro. Trotz der erneuten politischen Krisen sinkt die Schadenquote von 51% auf 41%. Außerdem ist die Kundentreue hoch: 89% der Kunden möchten ihre Verträge mit Delcredere NV verlängern.


Logo Ducroire/Delcredere 

http://www.ducroire-delcredere.de/WebdDe/WebSite.nsf/%28ScrollNews%29/Jahresabschluss+2011?OpenDocument

Freitag, 9. November 2012

 Globale Konjunktur: Kaum Erholung in 2013

 Globale Konjunktur: Kaum Erholung in 2013

Forderungsausfälle in Deutschland nahezu verdoppelt

Paris/Hamburg, 08.11.2012

Weltweite Konjunkturschwäche sorgt für Zunahme der Firmeninsolvenzen

Zahl der Insolvenzen in Deutschland in 2012 stabil, leichter Anstieg in 2013

Forderungsausfälle steigen deutlich von € 20 Mrd. in 2011 auf € 37 Mrd. in 2012

Debitorenrisiko bleibt wichtiges Element des Risikomanagements von Unternehmen


Nach der jüngsten Prognose des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes dominiert die europäische Schuldenkrise auch weiterhin die weltwirtschaftlichen Perspektiven: so rechnet das Unternehmen für dieses und nächstes Jahr mit einer nur geringen Dynamik der Weltkonjunktur und einem BIP Plus von 2,5 Prozent in 2012 und 2,8 Prozent in 2013. Der Ausblick bleibt jedoch fragil und mit erheblichen Risiken belastet.

Die Konjunkturschwäche führt zu einem Anstieg an Firmeninsolvenzen, was insbesondere durch die Entwicklung in (Süd-) Europa getrieben ist. So prognostiziert Euler Hermes für 2012 eine Zunahme der Unternehmens-insolvenzen in den Mittelmeerländern Italien, Spanien, Portugal und Griechenland von Plus 27 Prozent und für 2013 von weiteren 18 Prozent.

Deutschland: Anstieg der Forderungsausfälle um 85 Prozent auf 37 Milliarden Euro

Zwar ist in Deutschland die Entwicklung bei den Unternehmensinsolvenzen mit Stagnation in 2012 auf rund 30.100 Firmenpleiten und Plus 1 Prozent in 2013 auf dann 30.400 Insolvenzen im Vergleich dazu moderat. Betrachtet man den Anstieg der Forderungsausfälle zeigt sich aber ein anderes Bild: während diese in vergangenen Jahr noch zurück gingen, verzeichnet Euler Hermes für 2012 einen Anstieg um 85 Prozent auf insgesamt 37 Milliarden Euro, in 2013 beläuft sich die Schadensumme dann auf 27 Milliarden Euro. Dazu kommt eine andere für Unternehmen wesentliche Entwicklung: seit Jahren tragen die Lieferantenkredite stärker zur Unternehmens-finanzierung bei als die kurzfristigen Bankkredite. In 2011 haben Banken Unternehmen 277 Mrd. Euro an kurzfristigen Krediten zur Verfügung gestellt. In der gleichen Zeit betrug die Summe aller Lieferantenkredite 380 Mrd. Euro und damit das 1,4 fache der Bankkredite.

„Von vielen führenden, international tätigen Unternehmen wissen wir, dass sie dem Debitorenrisiko seit der Weltwirtschaftskrise 2008/09 eine zentrale Bedeutung in ihrem Risikomanagement beimessen“, erklärt Ralf Meurer, Vorstandsvorsitzender von Euler Hermes in Deutschland. „Das Risiko des Forderungsausfalls stellt die Unternehmen angesichts der jüngsten Entwicklung vor ganz neue Herausforderungen, denn die Schere zwischen Lieferantenkrediten und kurzfristigen Bankkrediten an Unternehmen geht in Deutschland weiter auseinander. Lieferantenkredite werden eben auch mit Eigenkapital finanziert. Eine Kreditversicherung bietet Unternehmen die notwendigen Informationen um Risiken erkennen und kalkulieren zu können und am Ende die Absicherung gegen Forderungsausfälle,“so Meurer. 


http://www.eulerhermes.de/de/presse/presse_20121108_00100301.html 

Coface Deutschland jetzt Niederlassung

Die Verschmelzung mit der Konzernmutter Coface S.A. ist zum 1. November 2012 vollzogen. Ein Überblick der wichtigsten formalen Veränderungen. 

 

Coface Deutschland, Niederlassung der Coface S.A. Das ist der neue Name der bisherigen Coface Deutschland AG und Coface Kreditversicherung AG. Beide Gesellschaften wurden jetzt mit der Muttergesellschaft Coface S.A. in Frankreich verschmolzen. Coface hielt bis zu dieser formellen Verschmelzung bereits 100 Prozent Anteile an Coface Deutschland und Coface Kredit. 

Die Gründe für die Umwandlung der beiden AG in eine Niederlassung sind primär kapitalrechtlicher und bilanztechnischer Natur. Auch vor dem Hintergrund der verschärften Eigenkapitalvorschriften „Solvency II“ bieten sich für Coface erhebliche Vorteile auf der Kapitalseite. Coface tritt zudem, nachdem auch die Tochtergesellschaften in Österreich und Italien als Niederlassungen fungieren, noch stärker erkennbar weltweit als ein Unternehmen auf.
An der Managementverantwortlichkeit der deutschen Einheit für die Northern Europe Region ändert das nichts. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Franz J. Michel verantwortet als General Manager Northern Europe Region weiter die Geschäfte der Coface in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Russland. Die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder Norbert Langenbach und Christian Vollbehr bleiben dem Unternehmen in leitenden Funktionen erhalten. 

Die Vertragsverhältnisse mit Kunden und Geschäftspartnern bestehen unverändert fort. Auch die Verträge der Mitarbeiter gingen eins zu eins auf die Coface S.A. über. Mainz bleibt Zentrale für die Niederlassung und die Einheiten der Northern Europe Region. Die Gesellschaften für Factoring (Coface Finanz), Bonitätsinformationen (Coface Rating) und Inkasso (Coface Debitoren) sind von der Verschmelzung nicht direkt betroffen. Sie sind nun aber direkte Tochtergesellschaften der Coface S.A..

 

 

http://www.coface-medien.de/de/medienportal/artikelseite/detail/31/10/2012/coface-deutschland-jetzt-niederlassung.html 

 

 

Freitag, 2. November 2012

Euler Hermes: Konjunktur- und Insolvenzprognose Q4 2012 Euler Hermes Logo

Euler Hermes : Aktualisierte Konjunktur- und Insolvenzprognose per Ende
Q3-2012Group Economic Research
Oktober 2012


Schwäche der Weltkonjunktur besteht in 2012 fort. Nur verhaltene Erholung in 2013.

- Die weltwirtschaftlichen Perspektiven werden weiterhin maßgeblich von der europäischen 

  Schuldenkrise dominiert.

- Euler Hermes Prognose: Geringe Dynamik der Weltkonjunktur. BIP-Anstieg: 2012: +2,5%; 

  2013: +2,8%.

- Der Ausblick bleibt fragil und mit erheblichen Risiken belastet.

Insolvenzrückgang in Deutschland läuft 2012 aus; Forderungsverluste steigen deutlich.


http://www.eulerhermes-aktuell.de/de/dokumente/euler-hermes-internationale-konjunktur-und-insolvenzprognose-q4-2012.pdf