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Dienstag, 23. April 2013

Firmen in Euro-Krisenstaaten droht eine Pleitewelle

Schwere Zeiten für die Euro-Schuldenstaaten: Der Kreditversicherer Euler Hermes prophezeit den Ländern deutlich mehr Firmeninsolvenzen. Aber auch in Deutschland wird die Zahlt der Pleiten steigen.

Geschäftsleute in Lissabon lösen ihren Laden auf. Quelle: AP/dpa
BerlinDer deutsche Kreditversicherer Euler Hermes rechnet laut einem Zeitungsbericht mit einer anhaltenden Insolvenz-Welle in den Mittelmeerländern Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf aktuelle Prognosedaten berichtet, wird die Zahl der Insolvenzen in diesen Ländern 2013 voraussichtlich um 33 Prozent steigen. Für die gesamte Eurozone sei 2013 mit einer Zunahme von 21 Prozent zu rechnen.
In Deutschland werde die Zahl der Firmeninsolvenzen den Schätzungen zufolge voraussichtlich um ein Prozent auf 28.700 steigen. Zum Anstieg trage insbesondere eine Zunahme der Insolvenzen in der Industrie bei. Die Zahlungsausfälle für deutsche Firmen würden sich in diesem Jahr mit 31 Milliarden Euro auf einem weiterhin historisch hohen Niveau bewegen, berichtete das Blatt.

Handelsblatt 22.04.2013

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/kreditversicherer-firmen-in-euro-krisenstaaten-droht-eine-pleitewelle/8101246.html 

Freitag, 12. April 2013

R+V bietet Sonderkonditionen im Rahmen ihrer Warenkreditver­sicherungsangebote an.


1. Reduzierter Selbstbehalt
20 % der Bruttoforderungen und 10% der Forderungen, bei denen aus gesetzlichen Gründen keine
Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt werden kann, Mindestselbstbehalt: 250 EUR. Dies ist eine deutliche
Reduzierung gegenüber dem Eigenanteil, den Sie sonst für den gleichen Beitrag tragen.
 
2. „Blinddeckung“ bis 5.000 EUR
Das bedeutet, dass bis zu dieser Forderungshöhe die Allgemeinen Voraussetzungen zur Herstellung des
Versicherungsschutzes ausreichend sind. Es ist bis zu dieser Höhe kein Mindestumsatz, keine positive Wirt-
schaftsauskunft und auch keine von Ihnen beantragte und durch die R+V-Kreditprüfung festgesetzte Versicher-
rungssumme erforderlich.
 
3. Rückvergütung für 2013
Bei Vertragsbeginn in 2013 wird bei Schadenfreiheit bereits Anfang 2014 eine Rückvergütung in Höhe von
5 % auf den in 2013 gezahlten Jahresnettobeitrag ausgeschüttet. Dies gilt auch dann, wenn der Vertrag in
2013 weniger als 6 Monate bestanden hat. Diese Zeit muss der Vertrag ansonsten bestanden haben, damit
ein Anspruch auf die Rückvergütung entsteht.
 
4. Übernahme des prozentualen Bonus, der beim Vorversicherer verdient wurde
Sie erhalten bei nachgewiesenem Anspruch auf eine Rückvergütung bei Ihrem bisherigen Versicherer für
einen Zeitraum von zwölf Monaten einen einmaligen zusätzlichen Nachlass auf den vereinbarten Jahres-
nettobeitrag in Höhe des Prozentsatzes des bei Ihrem bisherigen Versicherer verdienten Bonus.
Für das Jahr 2014 erhalten Sie in 2015 auf den bei R+V gezahlten Jahresnettobeitrag bei weiterer Schadenfrei-
heit eine Rückvergütung mindestens in Höhe des Prozentsatzes des beim Vorversicherer verdienten Bonus.

Bis 31.12.2013 bei Abschluß einer R+V-ProfiPolice WKV plus, die Vorteile gelten dauerhaft.

Quelle: Maklerfact der RuV

Dienstag, 9. April 2013

Politische Risiken: Eine neue Dimension der Bedrohung





Die Vorgänge der letzten Tage zeigen, dass deutsche Exporteure mit einer neuen Dimension von möglichem Forderungsausfall konfrontiert werden: Der Einschränkung des Zahlungstransfers. Dies kann sogar in Ländern der Eurozone vorkommen. Verbot des Zahlungstransfers – ein klassisches politisches Risiko. Weitgehend vernachlässigt, der letzte Fall liegt mit Argentinien über 15 Jahre zurück, zeigen nun die jüngsten politischen Ereignisse, wie schnell sich Risiken ändern können – und das vor unserer Haustüre.
 
Gerade bei der Absicherung von Risiken im langfristigen Bereich muß das Thema „politisches Risiko“ bei Lieferungen an Kunden in der EU neu bewertet werden.
 
Coface Deutschland bietet im Rahmen der Forderungsabsicherung für den deutschen Maschinenbau schon seit langen standardmäßig die Absicherung der politischen Risiken auch für Lieferungen in die Länder der EU an. Dabei erstreckt sich dieser Versicherungsschutz nicht nur auf die „klassischen“ Fälle wie Konvertierungs-, Transfer- und Zahlungsverbot sowie Staatsmoratorium (KTZM), auch die Behinderung der Lieferung durch staatliche Eingriffe (Import- und Exportverbot) können auf Antrag mit abgesichert werden. Selbstverständlich wird auch das sogenannte „Drittlandsrisiko“ mit abgesichert. Dieses greift, wenn Teile der Maschinen in einem Land gefertigt werden, welche durch Beschlüsse im Land des Käufers dann u.U. von einem Lieferverbot betroffen sind.
 
Im Rahmen des „Single-Risk-Programms SRC“ (Einzelabsicherung für Maschinenlieferungen) bietet Coface Deutschland aber auch noch weitere Vorteile:
 
-Absicherung von deutschen Kunden
-Keine Beschränkung ausländischer Fertigungsanteile
-In vielen Ländern „Cross-Border“- Lösungen möglich
-Inkassoservice durch den Versicherer und in der Prämie mit enthalten
 
Das „SRC-Konzept“ bietet aber auch noch weitere Ansatzpunkte für gemeinsames Geschäft:
 
-Absicherung von geleisteten Vorauszahlungen für Warenbezüge aus dem Ausland gegen wirtschaftliche und politische Risiken
-Absicherung von Kapitalbeteiligungen in ausländische Joint-Ventures oder Tochtergesellschaften gegen Verstaatlichung und Enteignung sowie Zerstörung infolge von Kriegsereignissen                                                                                                                                              Coface Deutschland, Niederlassung der Coface S.A.